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Arbeit Unfall Wer Zahlt?

Arbeit Unfall Wer Zahlt
Wer übernimmt die Kosten für einen Arbeitsunfall? – Innerhalb von sechs Wochen einer Erkrankung zahlt der Arbeitgeber ganz normal Krankengeld in Form einer Lohnfortzahlung, informiert die Deutsche Familienversicherung. Nach den sechs Wochen werden die Kosten von der zuständigen Berufsgenossenschaft übernommen.

Wie wird bei Arbeitsunfall bezahlt?

Wer zahlt nach meinem Arbeitsunfall das Verletztengeld? Der Arbeitgeber ist während einer Krankschreibung für die Lohnfortzahlung verantwortlich. Ab der siebten Woche bekommst du Verletztengeld, das von der Krankenkasse ausgezahlt wird. Egal, ob bei Krankheit oder Arbeitsunfall: während der ersten sechs Wochen der Krankmeldung ist im Regelfall der Arbeitgeber verpflichtet, die Lohnfortzahlung zu 100 Prozent zu leisten.

Ab der siebten Woche wird die Geldleistung hinsichtlich der Art der Krankmeldung unterschieden. Bei einem Arbeitsunfall erhältst du Verletztengeld von der gesetzlichen Unfallversicherung, bei einer Krankheit wird von der Krankenkasse Krankengeld ausgezahlt. Diese Geldleistung beläuft sich bei Verletztengeld auf circa 80 Prozent, sowie bei Krankengeld auf circa 70 Prozent deines Bruttomonatsverdienstes.

Falls du dich gegen den Gehaltsverlust ab der siebten Woche der Krankmeldung absichern möchtest, kannst du das privat in Form einer Krankentagegeldversicherung tun. ‍ : Wer zahlt nach meinem Arbeitsunfall das Verletztengeld?

Wie viel zahlt die BG bei einem Arbeitsunfall?

Das Verletztengeld beträgt 80 Prozent des regelmäßigen Bruttoverdienstes, jedoch nicht mehr als das regelmäßige Nettoentgelt. Von dem Verletztengeld muss der Empfänger den halben Beitrag zur Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen, die andere Hälfte übernimmt die BG.

Wer übernimmt die Kosten bei einem Arbeitsunfall?

Ohne Anerkennung vom Arbeitsunfall kommt keine Lohnfortzahlung zustande – Bei der Lohnfortzahlung nach einem Arbeitsunfall ist die Berufsgenossenschaft (BG), welche für die zum Unternehmen gehörige Branche zuständig ist, zu benachrichtigen. Das ist die Aufgabe des Arbeitgebers,

  • Zwar übernimmt dieser zunächst die Lohnfortzahlung bei einem Arbeitsunfall, allerdings nur für die ersten sechs Wochen.
  • Danach zahlt die zuständige Berufsgenossenschaft Verletztengeld, aber unter der Bedingung, dass der Unfall als Arbeitsunfall anerkannt wird.
  • Anders sieht es aus, wenn Arbeitnehmer einer Berufskrankheit unterlegen.

Dann springt ab der siebten Woche die Krankenkasse ein und zahlt Krankengeld. Wie auch beim Verletztengeld, welches durch die BG gezahlt wird, entsprechen die Ersatzzahlungen der Krankenkasse nicht mehr dem vollen Gehalt bzw. Lohn, Etwa 70 bis 80 Prozent des Durchschnittsgehalts sind hier üblich. Arbeit Unfall Wer Zahlt Arbeitsunfall: Wer zahlt? Beschäftigte sollten in jedem Fall darauf achten, dass der Arbeitgeber auch seiner Meldepflicht nachkommt. Denn die „Beweiskraft» nimmt mit jedem Tag, der ohne Meldung verstreicht, ab. Im schlimmsten Fall bleibt die gewünschte Lohnfortzahlung bei einem Arbeitsunfall völlig aus, weil dieser nicht von der Genossenschaft anerkannt oder überhaupt erst nach einigen Wochen gemeldet wurde.

Was muss der Arbeitgeber bei Arbeitsunfall zahlen?

Arbeitsunfall – Wer zahlt nach 6 Wochen? – Arbeit Unfall Wer Zahlt Arbeitsunfall: Die Lohnfortzahlung nach 6 Wochen übernimmt die Krankenkasse im Auftrag der Unfallversicherung. Es stellt sich nun die Frage, wer die Lohnfortzahlung bei einem Arbeitsunfall nach 6 Wochen übernimmt. Im Falle einer nicht arbeitsbedingten Krankheit springt die Krankenkasse ein und zahlt Krankengeld,

Bei einem Arbeitsunfall wird die Entgeltfortzahlung zwar auch von der Krankenkasse ausgezahlt. Diese holt sich das Geld jedoch von der Unfallversicherung zurück, Darüber hinaus wird hier dann weniger vom Krankengeld bzw. von einer Lohnfortzahlung nach dem Arbeitsunfall gesprochen als viel mehr vom Verletztengeld,

Das Verletztengeld beträgt 80 Prozent des Bruttolohns, wovon allerdings die Arbeitnehmeranteile zur Renten- und Arbeitslosenversicherung abgehen, In der Regel wird auf diese Weise die Lohnfortzahlung nach dem Arbeitsunfall für 78 Wochen (gerechnet vom ersten Tag der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit ) sichergestellt.

  • Während dieser Zeit sollen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Arbeitskraft wiederherzustellen – übrigens kann auch eine Umschulung eine solche Maßnahme sein.
  • Zudem können zusätzlich zum Verletztengeld auch die Kosten für die Fahrt zu einer solchen Maßnahme bei der Berufsgenossenschaft als Versicherungsleistung geltend gemacht werden.

Nach 78 Wochen erlischt also der Anspruch auf Verletztengeld. Ist danach – auch trotz Maßnahmen – die Erwerbsfähigkeit infolge des Arbeitsunfalls noch immer um mindestens 20 Prozent gemindert, wird eine Verletztenrente von der Unfallversicherung ausgezahlt.

Was bedeutet ein Arbeitsunfall für den Arbeitgeber?

Versicherungsschutz: Was müssen Arbeitgeber bei einem Arbeitsunfall tun? – Liegt ein Arbeitsunfall vor, müssen Arbeitgeber gemäß § 193 SGB VII dem Unfallversicherungsträger diesen Vorfall sofort anzeigen. Dies gilt dann, wenn der versicherte Arbeitnehmer so verletzt ist, dass er mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist.

  1. Für die Meldung hat der Arbeitgeber drei Tage Zeit.
  2. In schwerwiegenden Fällen, also bei schweren Verletzungen oder sogar Tod, sollte die Meldung sofort erfolgen.
  3. Die Experten der DGUV raten, auch jeden kleinen Unfall ins Verbandbuch einzutragen.
  4. Im Verbandbuch wird festgehalten, dass beim Arbeitnehmer ein Gesundheitsschaden eingetreten ist (Nachweisfunktion für den Versicherungsträger).
See also:  Como Tributa Una Renta Vitalicia En El Impuesto De Sucesiones?

Folgende Angaben sollten gemacht werden:

Ort und Zeit des UnfallsName des VerletztenArt der VerletzungZeitpunkt der Behandlungdurchgeführte Erste-Hilfe-MaßnahmenName des Ersthelfers Name von Zeugen

Was passiert wenn ich trotz Arbeitsunfall arbeiten gehe?

Versicherungsschutz – Bin ich auf dem Weg zur Arbeit versichert? Sie sind auf dem direkten Weg zur Arbeit und zurück versichert. Mehr Informationen zum Versicherungsschutz auf dem Weg von und zur Arbeit Stand: 14.07.2022 Sind Fahrgemeinschaften versichert? Für Fahrgemeinschaften zur Arbeit und zurück besteht Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung.

  1. Eine Fahrgemeinschaft ist gegeben, wenn Arbeitnehmer gemeinsam ein Fahrzeug für den Weg zur Arbeit und zurück benutzen.
  2. Es ist nicht erforderlich, dass die Teilnehmer der Fahrgemeinschaft im gleichen Unternehmen arbeiten oder dass die Fahrgemeinschaft regelmäßig erfolgt.
  3. Stand: 14.07.2022 Besteht Versicherungsschutz, wenn Kinder auf dem Weg zur Arbeit in den Kindergarten, zur Tagesmutter oder zur Schule gebracht werden? Ja, wenn Sie Ihr Kind in die Betreuung oder Schule bringen oder von dort abholen, ist auch ein Umweg oder eine Abweichung vom eigentliche Arbeitsweg versichert.

Stand: 14.07.2022 Besteht Versicherungsschutz, wenn Kinder aus dem Homeoffice in den Kindergarten, zur Tagesmutter oder zur Schule gebracht werden? Ja, mit dem Inkrafttreten des Betriebsrätemodernisierungsgesetzes am 18. Juni 2021 wurde der Versicherungsschutz für Beschäftigte, die mobil arbeiten, erweitert: Bringen Beschäftigte ihr Kind, das mit ihnen in einem gemeinsamen Haushalt lebt, aus dem Homeoffice zu einer externen Betreuung, stehen sie auf dem direkten Hin- und Rückweg nun ebenso unter Versicherungsschutz wie Beschäftigte, die in der Betriebsstätte arbeiten.

  • Stand: 14.07.2022 Bin ich versichert, wenn ich trotz Krankschreibung zur Arbeit gehe? Grundsätzlich können Sie trotz einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit vorzeitig die Arbeit wieder aufnehmen.
  • Sie gelten dann als nicht mehr arbeitsunfähig, und es besteht Schutz über die gesetzliche Unfallversicherung.

Sie sind natürlich berechtigt, für die gesamte Dauer der Krankschreibung der Arbeit fernzubleiben. Eine vorzeitige Arbeitsaufnahme setzt immer Freiwilligkeit und Ihr Einverständnis voraus. Stand: 14.07.2022 Bin ich versichert, wenn ich während der Arbeitszeit für meinen Arbeitgeber eine Besorgung machen muss oder sonst dienstlich unterwegs bin? Kommt es bei dem Zurücklegen von Betriebswegen (Abholung, Besorgung von Bürozubehör etc.) zu einem Unfall, besteht für den Fahrer/Mitfahrer grundsätzlich immer Versicherungsschutz über die gesetzliche Unfallversicherung, da Betriebswege im Auftrag des Unternehmers/Arbeitgebers zurückgelegt werden.

Ob dabei Firmenfahrzeuge oder Privat-Pkw benutzt werden ist unerheblich, solange die Fahrt im Auftrag des Arbeitgebers bzw. in dienstlichem/betrieblichen Interesse erfolgt. Grundsätzlich sind alle Unfälle, die Versicherte infolge ihrer Arbeit, auf Dienstwegen oder Wegen zu oder von der Arbeit erleiden, über die gesetzliche Unfallversicherung versichert.

Stand: 14.07.2022 Bin ich auch bei Rufbereitschaft oder Notdienst versichert? Die Ausübung des Bereitschaftsdienstes ist ebenfalls Teil des Beschäftigungsverhältnisses. Versicherungsschutz besteht während der Anwesenheit auf dem Betriebsgelände und auf den mit dem Bereitschaftsdienst verbundenen direkten Weg.

  • Stand: 14.07.2022 Bin ich versichert, wenn ich die gesetzlich festgelegten Höchstarbeitszeiten überschreite? Versicherungsschutz besteht auch dann, wenn Sie über die gesetzlich vorgeschriebene tägliche Höchstarbeitszeit hinaus für Ihr Unternehmen tätig sind.
  • Maßgebend für den Versicherungsschutz ist nicht die Dauer der Arbeitszeit, sondern dass Sie zum Unfallzeitpunkt eine betriebliche Tätigkeit durchführen.

Das gleiche gilt für den Weg von der Arbeit nach Hause. Stand: 14.07.2022 Bin ich während meiner Pause versichert? Wege zur Kantine sind versichert, der Versicherungsschutz endet bzw. beginnt mit dem Durchschreiten der Kantinentür. Auch Wege zur Nahrungsaufnahme, die aus dem Betrieb hinausführen, z.B.

  1. In eine Fremdkantine, nach Hause oder in eine Gaststätte, sind grundsätzlich versichert.
  2. Der Versicherungsschutz endet/beginnt an der Außentür.
  3. Wird das Betriebsgelände verlassen, besteht Versicherungsschutz zur Besorgung von Nahrungsmitteln, wenn diese zwecks Erhaltung der Arbeitsfähigkeit zum alsbaldigen Verzehr am Arbeitsplatz bestimmt sind.

Stand: 14.07.2022 Stehen Telearbeitsplätze unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung? Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung beschränkt sich zu Hause grundsätzlich auf Unfälle im Arbeitszimmer. Wege von und zur Firma, um z.B. an einer Besprechung teilzunehmen, sind versichert.

  • Der Versicherungsschutz beginnt und endet in der Regel mit dem Durchschreiten der Außentür des Wohngebäudes.
  • Beim mobilen Arbeiten unter Nutzung von Bildschirmgeräten unterwegs bzw.
  • Den erforderlichen Wegen besteht ebenfalls Versicherungsschutz, wenn die Tätigkeit betriebsbezogen ist.
  • Entscheidend ist die Handlungstendenz der versicherten Person, so dass es hier insbesondere auf die objektiven Umstände des Einzelfalles ankommt.
See also:  Como Saber Si Un Sindicato Esta Registrado?

Mehr unter Arbeiten an Telearbeitsplätzen Stand: 14.07.2022 Besteht Versicherungsschutz während eines Betriebsausfluges oder einer Betriebsfeier? Ja, eine betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung ist dann versichert, wenn sie der Pflege der Verbundenheit der Beschäftigten untereinander oder zwischen Betriebsleitung und Belegschaft dient und vom Betrieb organisiert bzw.

durchgeführt wird. Die Betriebsleitung oder ein Vertreter muss anwesend sein. Dem Charakter einer Betriebsgemeinschaftsveranstaltung entspricht es, dass die Veranstaltung grundsätzlich allen Beschäftigten offen steht. Versicherungsschutz besteht auch, wenn wegen der Größe eines Unternehmens betriebliche Gemeinschaftsveranstaltungen in einzelnen Abteilungen organisiert werden.

Weitere Informationen zum Versicherungsschutz bei betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltungen Stand: 14.07.2022 Besteht Versicherungsschutz beim Betriebssport? Ja, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind:

die sportliche Betätigung schafft einen Ausgleich zur einseitigen beruflichen Belastung,es besteht ein zeitlicher Zusammenhang mit der Arbeit,der Sport findet regelmäßig statt,eine betriebsbezogene Organisation (wie Betriebssportgemeinschaft) liegt vor undder Teilnehmerkreis ist im Wesentlichen auf Betriebsangehörige beschränkt.

Weitere Informationen zum Versicherungsschutz beim Betriebssport Stand: 14.07.2022 Sind Dienstreisen versichert? Ja, wenn Sie geschäftlich unterwegs sind, sind Sie bei einem Unfall genauso wie Ihr Kollege/Kollegin während der Arbeit in der Firma und auf dem Arbeitsweg durch die Berufsgenossenschaft abgesichert.

  • Versicherungsschutz besteht immer dann, wenn Sie Tätigkeiten nachgehen, die für den Antritt der Dienstreise maßgeblich waren und die zwangsläufig im engen Zusammenhang mit der Reise anfallen.
  • Weitere Informationen zum Versicherungsschutz auf Dienstreisen Stand: 14.07.2022 Besteht Versicherungsschutz, wenn ich ins Ausland geschickt werde? Wenn Sie sich im Rahmen Ihres Beschäftigungsverhältnisses auf Weisung Ihres Arbeitgebers ins Ausland begeben, um dort für Ihren Arbeitgeber zu arbeiten und wenn die Dauer der Beschäftigung im Ausland im Voraus zeitlich begrenzt ist, besteht Versicherungsschutz wie bei einer Dienstreise.

Stand: 14.07.2022 Sind Fortbildungsveranstaltungen außerhalb der Arbeitszeiten versichert? Versicherungsschutz besteht, wenn die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung als Teil der betrieblichen Beschäftigung anzusehen ist und dem Unternehmen unmittelbar dient, zum Beispiel, wenn das Unternehmen die Teilnahme an der Fortbildung veranlasst hat.

Kann die BG einen Arbeitsunfall ablehnen?

Unternehmen müssen einen Unfall dokumentieren und bei Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen der BG melden, dafür sind Arbeitnehmer in der Meldepflicht dem Unternehmen gegenüber. Sollte eine Berufsgenossenschaft die Leistungsübernahme ablehnen, können Arbeitnehmer binnen eines Monats Einspruch einlegen.

Kann ein Hausarzt bei Arbeitsunfall Krankschreiben?

Können Sie nach einem Arbeitsunfall auch zum Hausarzt gehen? – Zu welchem Arzt Sie bei einem Unfall gehen, ist nicht vollständig Ihnen selbst überlassen, Grundsätzlich müssen Sie bei einem Arbeitsunfall nämlich einen zugelassenen Durchgangsarzt aufsuchen.

Wann ist ein Arbeitsunfall selbst verschuldet?

4. Eigenverschulden – Ein Eigenverschulden des Versicherten in Form von Fahrlässigkeit oder grober Fahrlässigkeit ist bei der Annahme eines Versicherungsfalls ohne Bedeutung. War jedoch Trunkenheit, Rauschgift- oder Tablettenmissbrauch die rechtlich allein wesentliche, d.h.

Was steht mir nach einem Arbeitsunfall alles zu?

Nach sechs Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber zahlt die BG Verletztengeld, bei Folgeschäden, die durch einen Arbeitsunfall auftreten, eine Verletztenrente. Als Voraussetzung hierfür muss eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent durch ein ärztliches Gutachten festgestellt werden.

Kann der Arbeitgeber mich nach einem Arbeitsunfall kündigen?

Kündigung nach einem Arbeitsunfall? – Der Arbeitgeber darf den Arbeitnehmer generell nur dann kündigen, wenn er sich an die gesetzlichen Fristen hält und einen konkreten Grund hat. Das gilt auch nach einem Arbeitsunfall.Weiterhin gilt:

In den ersten 6 Monaten einer neuen Beschäftigung sind Arbeitnehmer leichter zu kündigen, unabhängig davon ob eine vertraglich festgelegte Probezeit vorliegt oder nicht.Eine Kündigung darf weder treu- noch sittenwidrig sein. Das heißt sie darf bspw. nicht aus persönlicher Abneigung gegen das Privatleben des Beschäftigten erfolgen. Eine Kündigung ist auch dann ungültig, wenn sie in einer Form ausgesprochen wird, die persönlich verletztend ist.Formale Fehler begünstigen einen Widerspruch. In solchen Fällen ist es immer ratsam einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren.

See also:  Como Calcular El Importe Neto De La Cifra De Negocios?

Wie wird BG Geld berechnet?

Verletztengeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Das Verletztengeld beträgt 80 Prozent des regelmäßigen Bruttoverdienstes vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit, ist aber auf den regelmäßigen Nettoverdienst begrenzt. Hiervon werden in der Regel die anteiligen Sozialversicherungsbeiträge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung noch abgeführt.

Was bezahlt die BG alles?

1 Was ist eine Berufskrankheit? Als Berufskrankheit werden Erkrankungen bezeichnet, die folgende Kriterien erfüllen: 1. Die Erkrankung wird in der Liste der Berufskrankheiten der Berufskrankheiten-Verordnung geführt.2. Die Erkrankung steht in einem ursächlichen Verhältnis zu einer versicherten Tätigkeit.

  • Berufserkrankungen sind insofern von Arbeitsunfällen zu unterscheiden, als dass sie nicht durch ein plötzliches Ereignis, sondern durch Risiken innerhalb einer versicherten Tätigkeit verursacht werden.
  • So sind Meniskusschäden nach mehrjährigen andauernden oder häufig wiederkehrenden, die Kniegelenke überdurchschnittlich belastenden Tätigkeiten als Berufskrankheit anerkannt.

Gleichzeitig kann der Meniskus aber auch durch eine Unfall geschädigt werden. Letztlich beurteilt die zuständige BG im Einzelfall, ob bei einer Erkrankung eine Berufskrankheit vorliegt bzw. anerkannt wird.2 Was ist ein Arbeits- bzw. Wegeunfall? Geschieht ein Unfall im Rahmen einer abhängigen Beschäftigung oder auf dem Weg dahin, spricht man von einem Arbeits- oder Wegeunfall.

In der Regel besteht hier Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung, übrigens auch dann, wenn der Arbeitgeber im Beitragsrückstand ist. Nach § 8 SGB VII müssen für einen Versicherungsfall aber folgende Bedingungen erfüllt sein: 1. Die versicherte Tätigkeit muss korrekt verrichtet worden sein.

Hier spielt vor allem der Arbeitsschutz eine große Rolle, um nicht grob fahrlässig zu handeln.2. Es muss ein Zusammenhang zwischen der versicherten Tätigkeit und dem Unfall geben. Tatsächlich muss die Tätigkeit ursächlich für den Unfall gewesen sein. Eine Verbrühung durch heißen Kaffee im Pausenraum gilt damit nicht als Arbeitsunfall.3.

  1. Es muss ein Gesundheitsschaden vorliegen, da nur diese Schäden versichert sind.
  2. Ausgenommen hierbei sind Hilfsmittel wie Brillen oder Hörgeräte.
  3. Ziel der Leistungen der Unfallversicherungen ist es, den gesundheitlichen Schaden des Unfalls für das Unfallopfer zu kompensieren.3 Welche ärztlichen Leistungen werden bezahlt? Grundsätzlich sind die Leistungen der Berufsgenossenschaften großzügiger bemessen als die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Viele Leistungen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung vom Patienten getragen werden müssen, übernimmt die BG. Dafür ist die Behandlung aber stets an einen anerkannten Arzt der Unfallmedizin gebunden. Die BG zahlt grundsätzliche alle Leistungen, die zur Heilung oder Linderung des Unfallschadens nötig sind.

Wann zahlt BG Gehalt?

Wann zahlt die Berufsgenossenschaft? Grundsätzlich gilt: die Berufsgenossenschaft zahlt das sogenannte Verletztengeld ab der siebten Woche der Krankschreibung. Bleiben nach einem Arbeitsunfall Folgeschäden, die nachweislich auf den Unfall zurückzuführen sind, zahlt die Berufsgenossenschaft eine monatliche Verletztenrente an die Geschädigten aus.

Wann und ob die Berufsgenossenschaft nach einem Arbeits- oder Wegeunfall zahlt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Nach sechs Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber zahlt die BG Verletztengeld, bei Folgeschäden, die durch einen Arbeitsunfall auftreten, eine Verletztenrente. Als Voraussetzung hierfür muss eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 Prozent durch ein ärztliches Gutachten festgestellt werden.

Der Verletztenrente geht eine umfangreiche Förderung des Heilungsprozesses durch die gesetzliche Unfallversicherung voraus. Kosten für die Heilbehandlung, Reha und die Versorgung mit Hilfsmitteln gehören zum Leistungsangebot der Berufsgenossenschaft. Maßgebliches Ziel dieser Maßnahme ist die vollständige Heilung und die Wiedereingliederung des Geschädigten ins Berufsleben.

Wann bekommt man Schmerzensgeld bei Arbeitsunfall?

Kurz & knapp: Schmerzensgeld bei Arbeitsunfall – Steht mir nach einem Arbeitsunfall Schmerzensgeld zu? In der Regel besteht bei einem Arbeitsunfall kein Anspruch auf Schmerzensgeld. Laut geltender Rechtsprechung muss dem Arbeitgeber dafür Vorsatz nachgewiesen werden können, üblicherweise wünscht sich jedoch kein Unternehmer einen Arbeitsunfall.

Warum besteht bei einem Arbeitsunfall in der der Regel kein Anspruch auf Schmerzensgeld? Schmerzensgeld soll dem Unfallopfer Genugtuung verschaffen und ihn für fremdverschuldete Schmerzen entschädigen. Bei einem Arbeitsunfall lässt sich in der Regel jedoch kein klarer Schuldiger benennen. Anders sieht es hier aus, wenn der Unfall auf eine Pflichtverletzung des Arbeitgebers, z.B.

bezüglich des Arbeitsschutzes, zurückzuführen ist. Doch auch hier muss im Einzelfall entschieden werden, ob wirklich ein Anspruch auf Schmerzensgeld besteht. Ich kann nach einem Arbeitsunfall nicht arbeiten. Welche anderen finanziellen Ansprüche habe ich, wenn mir kein Schmerzensgeld zusteht? Zunächst haben Sie sechs Wochen lang Anspruch auf Lohnfortzahlung Ihres Arbeitgebers.